B) Unternehmensnachfolge PDF Drucken E-Mail
Unternehmensnachfolge

Darunter versteht man die führungs- und kapitalmässige Übergabe/-leitung der Unternehmergeschicke (vollständig oder teilweise) von einem bzw. mehreren Unternehmern (ÜBERGEBER) auf den oder die übernehmenden zukünftig en Unternehmer (ÜBERNEHMER).

Dabei können Regelungen getroffen werden, dass die Übergabe der Führung des Unternehmens und diejenigen der Kapitalanteile zeitlich auseinander fallen. Damit kann eine Fortführung des Produktes bzw. der Dienstleistung ohne Unterbruch und auch der Marktauftritt sichergestellt werden.

Der Wert des Unternehmens sollte unabhängig vom Übergeber festgesetzt werden.

Als wesentliche Punkte sollten geregelt werden:

- der Zeitpunkt der Übergabe
- die Zahlungsmodalitäten
- die vertragliche Gestaltung
- die Rechtsform des Betriebs

Der Erstellung eines Übergabeplans sollte hinreichend Beachtung geschenkt werden.

Weitere Schlagworte in diesem Zusammenhang sind:

- proaktive Durchführung einer Vendor
- Due-Diligence (VDD) zur Vorbereitung der Transaktion,
- Unternehmer
- Diagnostik (= die überfachliche Begutachtung der potenziellen Nachfolger unter Einsatz psychologischer Methoden, damit die Nachfolgeregelung nachhaltig gestaltet wird)

Der Beizug von Wirtschaftsprüfern ist unerlässlich, weil auch die mit einer Nachfolgerregelung verbundenen Steuern und Steuervorteile die rechtliche Ausgestaltung des Vertragswerkes, das aus mehreren einzelverträgen bestehen kann, eng verbunden ist.

(Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Darstellung der jegliche Haftung ausgeschlossen)